Sowohl die Photovoltaik- als auch die Solarthermienanlage halfen schon eine Menge CO2 einzusparen. Es blieb jedoch immer noch das Problem der Beheizung des Hauses, welches den größten Teil des Energieverbrauches ausmacht. Das Heizen mittels dezentraler Öl- und Kohleöfen war zwar sehr kostengünstig, da nur dort geheizt wurde, wo es aktuell gebraucht wurde. Es war jedoch recht unbequem und nicht zeitgemäß. Außerdem musste ich entweder elektrisch oder per Ofen Warmwasser bereiten.
Eine Lösung musste her. - Ein Gasanschluss stand nicht zur Verfügung. Also fiel eine Gasheizung oder die Kraft-Wärme-Kopplung weg. Da ich schon immer mit der Wärmepumpe geliebäugelt hatte, beschäftigte ich mich jetzt intensiver damit. Das Internet bot dazu eine Menge Informationen. - Aber wie die Passende für mein Vorhaben herausfinden? - Ein Fachmann musste ran.
Die erste Firma wollte oder konnte mein Vorhaben nicht ausführen, denn nach dem Aufnehmen der Maße der zu beheizenden Räume war Funkstille. Die zweite Firma hingegen war die Richtige. Wir wählten eine kleinwenig leistungsstärkere Luft-Wasser-Wärmepumpe als unbedingt notwendig aus. Gleichzeitig wurde die bestehende Thermosolaranlage mit dem Heizkörper im Bad mit eingebunden.
Über den Aufbau, die Funktion, den Energieverbrauch und die gelieferte Wärmemenge der Wärmepumpenanlage werde ich im Folgenden berichten.
Es sei jedoch angemerkt, dass sich die Fachleute über das Problem der CO2-Neutralität bei Wärmepumpen völlig uneinig sind. Das hängt zum Einen davon ab, welcher Strommix (welcher Anteil an erneuerbaren Energien) für die Wärmepumpe genutzt wird und zum Anderen, wie effektiv die Wärmepumpe arbeitet. Eine Erdwärme-Wärmepumpe in Verbindung mit einer Fussbodenheizung in einem energetisch sanierten Haus hat eindeutig bessere Karten als eine Luft/Wasser-Wärmepumpe in einem Altbau.
Letzeres trifft ja nun auf mich zu. - Aber warten wir erst einmal die Ergebnisse ab.








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