Aufbau der Wärmepumpenanlage


Die vorliegende Wärempumpenheizung besteht aus der Außeneinheit, welche auf Streifenfundamenten vibrationsfrei verschraubt ist. Die Außeneinheit enthält den Verdampfer, den Verdichter und einem drehzahlgesteuerten Axialventilator. Damit das anfallende Kondenswasser schnell abgeleitet wird, sind die Streifenfundamente auf einem Kiesbett gelagert und davon umgeben. Die Kältemittelleitung ist in einem Schutzrohr bis in den Keller des Wohngebäudes geführt und mit der Inneneinheit verbunden. Zusätzlich zur herstellerseitigen Isolierung habe ich sie zusätzlich isoliert, um Wärmeverluste zu reduzieren.

AußeneinheitPfeilVitocal 200 S
Pfeil
Tieftemperatur HeizkörperPfeilHeizwasserpufferspeicher


Die Inneneinheit ihrerseits besteht aus dem Wärmetauscher (Verflüssiger), dem Heizwasser-Durchlauferhitzer, der Hocheffizienz-Pumpe und der Vitotronic 200 Steuerung.
Damit die Wärmepumpe nicht übermäßig häufig takten muss (hoher Verschleiß), ist direkt hinter die Wärmepumpe ein 200 l Heizwasserpufferspeicher geschalten.
Von Letzterem werden die Heizkörper des Wohnhauses und des Badanbaues über eine Hocheffizienzpumpe gespeist. Auf diese Weise ist die Wärmepumpenanlage über den Wärmetauscher im Solarspeicher mit der Thermosolaranlage verbunden. Eine Steuerung der Wärmepumpenanlage in Abhängigkeit von der gelieferten Wärme der Solarthermieanlage war zu aufwändig. (40m Steuerleitung durch Haus verlegen; neue Solarthermiesteuerung) Auf diese Weise gibt die Thermosolaranlage über den Nachheizwärmetauscher Wärme an den Heizkreis der Wärmepumpenanlage ab und umgekehrt heizt die Wärmepumpenanlage bei unzureichender Sonnenwärme den Solarspeicher nach. - Eine super Ergänzung, wie sich über den ersten Winter gezeigt hat.
Da ich feststellen musste, dass mit dem Heizwasserspeicher im Keller, letzterer etwas wärmer ist als vor der Installation der Wärmepumpe, habe ich mir Gedanken um die Reduzierung dieser teuren Wärmeverluste gemacht. Im Ergebnis dessen ummantelte ich im Juli 2016 den Heizwasserspeicher im Keller und den Solarspeicher im Nebengebäude zusätzlich mit 60 mm starker aluminiumkaschierter Schlackenwolle. - Die Messung mittels IR-Temperaturmessgerät ergab, dass der Außenmantel jetzt nur noch 0-2 °C wärmer ist als die Umgebungstemperatur. Vorher waren es bis zu 6 °C mehr. Im Internet habe ich gefunden, dass ein standardgedämmter 300 l Speicher über den Daumen 1 bis 2 kWh/Tag Wärme verliert. Bedingt durch meine 2 Speicher kann ich schon von 800 bis 1500 kWh Wärmeverlust pro Jahr ausgehen. Demzufolge müsste ich durch die zusätzliche Dämmung schon Einiges an Wärmepumpenstrom einsparen.
Zusätzlich isolierte ich den ca. 70 cm langen oberirdischen Teil der Heißgasleitung zur Außeneinheit. - Die werkseitige Isolierung erschien mir sehr dürftig.

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